21.04.2018
Tag des offenen Klosters!

17.04.2018
Schwestern feiern ihr Ordensjubiläum!

Das war ein besonderes Erlebnis für unsere Jubilarinnen! Einen herzlichen Empfang, blühende Kirsch- und Magnolienbäume und eine große Gastfreundschaft erlebten 25 Jubilarinnen bei den Katharinenschwestern, wo sie mit Pater Klemens Nodewald zu den Exerzitien waren. Am Jubiläumstag fand morgens gegen 7:30 Uhr bei strömendem Regen der große Aufbruch zum Mutterhaus statt mit vielen geschmückten Autos; die Schwestern wurden dort erwartet zum Frühstück, zu den Laudes und zum „Kränzen“. Bei inzwischen strahlendem Sonnenschein zogen 11 Priester mit der Schar der auch aus den anderen Häusern angereisten Jubilarinnen in die festlich geschmückte Mutterhauskirche ein. Das von unserem Mutterhauschor gesungene „Veni Sponsa Christi“ weckte sofort Erinnerungen  an die erste Profess.IMG_0049

Pater Michael Plattig OCarm sagte im Anblick der großen Schar der Jubilarinnen:“… wir haben hier 2665 Jahre gelebtes Ordensleben vor uns“. Er sprach im Hinblick auf den Katholikentag vom Frieden in und um uns, den auch Franziskus in seinen Schriften immer wieder angemahnt hat. Der Auszug der Jubilarinnen nach dem Gottesdienst und den Glückwünschen von Sr. Sherrey Murphy, selbst Goldjubilarin, Sr. M. Herbertis, Provinzoberin und Herrn Rahe von der Weggemeinschaft ging unter dem altbekannten Chorgesang des Magnificat direkt in die Gratulation über.

IMG_0111 Am festlichen Kaffeetisch überraschten Kindertanzgruppen aus Senden-Bösensell alle Schwestern und Gäste mit anmutig dargebotenen Tänzen. Nach vielen guten Begegnungen und Gesprächen machten sich unsere Jubilarinnen dann auf den Weg in ihre Heimatkonvente.

14.12.2017
Alle Jahre wieder… Ein lebendiger Adventskalender

NordwaldeAlle Jahre wieder lädt der ‚Lebendige Adventskalender’ in Nordwalde dazu ein, die Zeit vor Weihnachten als eine ganz besondere Zeit zu erfahren, zu spüren, worum es geht: Um die Vorbereitung auf das Kommen Gottes, um Gemeinschaft, Innerlichkeit und Frieden.

Natürlich haben auch wir Schwestern im St. Franziskushaus uns mit eingebracht!

Auf Wunsch der Pfarrgemeinde gestalteten wir am 08. Dezember in unserer Cafeteria den „Lebendiger Adventskalender“

Unser Thema war: Mit Maria auf dem Weg zu Jesus!

Adventlich leben – den Verheißungen Gottes trauen, wachsam sein – wie Maria

Adventlich leben – unterwegs sein, bereit sein – wie Maria

Adventlich leben – Zeugnis geben, versöhnt leben – wie Maria

Alle Schwestern – soweit es möglich war – versammelten sich nach der Vesper in der Cafeteria. Nach und nach kamen etwa 30 Gäste aus der Gemeinde dazu. Jung und Alt, frühere Mitarbeiterinnen und Kinder tummelten sich in der Cafeteria. Es wurde eng, aber alle bekamen einen Platz. Der jüngste Gast war 15 Monate alt.

Nach der besinnlichen Einheit kam es zu einem gemütlichem Beisammensein bei Kaffee, Glühwein,Nordwalde 1

Kakao etc. Es war ein schönes und reges Miteinander.

Sr. Maria dankte am Schluss allen Mitwirkenden für ihr Mittun und allen,

die gekommen waren, dass sie so aufmerksam zu hörten.

20.11.2017
TAUWERK e.V. aus Berlin zu Gast in Münster !

Die Mauritzer Franziskanerinnen Sr.M.Hannelore und Sr.M.Juvenalis, die seit 25 Jahren in Berlin leben, waren Anfang November zu Gast auf dem FranziskusCampus und berichteten über ihren Hospizdienst TAUWERK e.V., den sie 1997 gründeten, um schwer kranke und sterbende Menschen mit AIDS zu unterstützen und zu begleiten. Am Abend des 7. November nutzen Zuhörer aus dem St. Franziskus-Hospital und aus dem Mutterhaus die Gelegenheit zum Austausch in den Räumen der Philosophisch-Theologischen Hochschule, und am 8. November diskutierten Sr. Hannelore und Sr. Juvenalis mit den Mittelkursen der Pflegeschule. Wir danken den Schwestern sehr herzlich für ihren Besuch und die sehr persönlichen und bewegenden Einblicke in ihre Arbeit! – Eine neue Chance, mit Sr. Hannelore und Sr. Juvenalis ins Gespräch zu kommen, wird sich im Mai 2018 ergeben, wenn TAUWERK anlässlich des Katholikentages wieder zu Gast im St. Franziskus-Hospital sein wird.

Beeindrucken durch ihren Einsatz für die Hospizarbeit mit AIDS-Kranken in Berlin: die Mauritzer Franziskanerinnen Sr. Hannelore (3.v.r.) und Sr. Juvenalis (5.v.r.)

Beeindrucken durch ihren Einsatz für die Hospizarbeit mit AIDS-Kranken in Berlin: die Mauritzer Franziskanerinnen Sr. Hannelore (3.v.r.) und Sr. Juvenalis (5.v.r.)

07.11.2017
Trödelmarkt – „Mehr Raum für Nähe“

Trödelmarkt-Spenden für die Kinderklinik

Vasen, Dekoration und viele weitere schöne Dinge hatten die Ordensschwestern der Mauritzer Franziskanerinnen im Oktober für einen Trödelmarkt zur Verfügung gestellt. Für eine Spende für „Mehr Raum für Nähe“ konnten die Besucher mitnehmen, was ihnen gefallen hat.  Insgesamt sind dabei 610,38 Euro zusammen gekommen und wurde auf 650 Euro aufgerundet, womit ein weiterer Quadratmeter der neuen Kinderklinik umgebaut und kindgerecht gestaltet werden kann. Dr. Ansgar Klemann, Kaufmännischer Direktor, bedankte sich herzlich bei den Ordensschwestern für ihre tatkräftige Unterstützung.DSC_0005

 

27.10.2017
„Mein Herz schlägt für Vielfalt!“

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Am Sonntag, dem 22.10 2017 fand am Brandenburger Tor in Berlin eine Großdemonstration mit etwa 12000 Teilnehmern statt. „Gegen Hass und Rassismus im Bundestag, lautete das Motto dieser Demonstration, deren Ziel es war, die Abgeordneten zu erinnern, dass der Bundestag keinen Raum bieten darf für Äußerungen, die Hass und Rassismus in jedweder Form zum Ausdruck bringen.

03.08.2017
Wahl der neuen Provinzleitung!

Neue Provinzleitung ist gewählt!

Vom 30. Juli bis 5. August 2017 fand im Mutterhaus der Franziskanerinnen von Münster-Mauritz der erste Teil des Provinzkapitels statt.

Von links nach rechts: Schwester M. Gabriele Löpenhaus, Schwester M. Herbertis Lubek, Schwester Sherrey Murphy (Generaloberin), Schwester M. Otgundis Aagten, Schwester Leemary Sebastian, Schwester M. Hiltrud Vacker.

Das Provinzkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der der deutschen Provinz zu der 454 Schwestern gehören. Im Kapitel wird die jeweilige Provinzleitung gewählt und über die inhaltlichen Fragen, die für die kommenden vier Jahre von Belang sind, entschieden. Die 24 Delegierten der Provinz wählten unter dem Vorsitz der Generaloberin Sr. Sherrey Murphy am 3.08.2017 die neue Provinzleitung. Zur Provinzoberin wurde Schwester M.Herbertis Lubek wiedergewählt. Neue Provinzvikarin wurde Schwester M. Otgundis Aagten. Als Provinzrätinnen gehören nun Schwester M. Hiltrud Vacker, Schwester Leemary Sebastian und Schwester M. Gabriele Löpenhaus dem neuen Leitungsteam an.

Vom 13.-24. August 2107 werden die Delegierten im zweiten Teil des Kapitels über wichtige Sachfragen und  Schwerpunkte der Schwestern in der Deutschen Provinz beraten und entscheiden.

21.07.2017
Franziskus-Relief am St. Franziskus-Hospital

Einsegnung Franziskus-Relief am St. Franziskus-Hospital

Ein bronzenes Franziskus-Relief, das vor Jahrzehnten bereits im alten Eingang des Krankenhauses angebracht war, hat vor Kurzem am FranziskusCarré einen neuen Platz gefunden. Gemeinsam mit der gegenüberliegenden Franziskus-Statue wird der Eingangsbereich des St. Franziskus-Hospitals nun würdig eingerahmt.

Vertreter des Hospitales, Ordensschwestern der Mauritzer Franziskanerinnen und der Künstler Werner Jakob Korsmeier (3.v.r., vorne) mit seiner Familie freuen sich über den neuen Ort des bronzenen Reliefs am Haupteingang.

Impression vom Relief

Mit einem geistlichen Impuls, an dem auch der Künstler Werner-Jakob Korsmeier selbst teilnahm, wurde das Franziskus-Relief an seinem neuen Ausstellungsort eingesegnet. Viele Mauritzer Franziskanerinnen nahmen an der Feierstunde teil und freuen sich, dass das Kunstwerk wieder öffentlich wahrgenommen werden kann.

Werner-Jakob Korsmeier fertige das ca. 500 kg schwere Relief 1975/1976 im Auftrag des Generalates für den Hospitaleingang an. Nach Umbauarbeiten wurde es für das Foyer zu groß und wurde eingelagert. Nun hat es seinen neuen Wirkungsort gefunden und grüßt alle Menschen, die den Haupteingang des Hospitals nutzen. Die zentrale Darstellung des Reliefs zeigt, wie Franz von Assisi durch einen Engel an Brust, Händen und Füßen die Wundmale Jesu empfängt. Daneben wird dargestellt, wie sich Franziskus mit besonderer Zuwendung um einen Kranken bzw. Aussätzigen kümmert.

19.06.2017
Franziskanerinnen verlassen nach 132 Jahren Mettingen

„Sie gehören zur DNA der Mettinger Einrichtungen und in Zukunft müssen wir versuchen, ohne Sie auszukommen“, brachte es Dietmar Imhorst vom Vorstand der Stiftung Mathias-Spital auf den Punkt. Während seiner Dankesrede im Haus Telsemeyer in Mettingen, bei der Verabschiedung der Schwestern aus der Mettinger Reha-Klinik und dem Altenheim Maria Frieden, dankte Imhorst den Mauritzer Franziskanerinnen für 132 Jahre, in denen die Schwestern die Sympathie, das Vertrauen und die Gunst der Mettinger Bevölkerung gewonnen hatten. Mit Sr. M. Rita, Sr. M. Walfriede sowie Sr. M. Friederica verließen am vergangenen Sonntag die letzten drei Mauritzer-Schwestern Mettingen. Im Dankgottesdienst in der St. Agatha Kirche dankte Pfarrer Timo Holtmann den Frauen für ihren aktiven Dienst in Mettingen. „Die Schwestern sind über Generationen hinweg mit den Mettinger Familien und deren Vorfahren verbunden gewesen“, sagte Holtmann. 132 Jahre St.-Elisabeth-Hospital in Mettingen bedeuten auch 132 Jahre Pflege der Kranken durch die Schwestern der Franziskanerinnen von St. Mauritz in Münster. Am 27. Januar 1885 traten die ersten drei Schwestern ihren barmherzigen Dienst in Mettingen an. Damals hatte das stille, menschenfreundliche Wirken der Franziskanerinnen in immer weiteren Kreisen Eindruck gemacht. So baten die Gründer der Mettinger Einrichtung um die Übersendung von Schwestern und damit um Errichtung einer neuen Ordensniederlassung. Im Winter 1885 traten Schwester Oberin Claudia und die Schwestern Flaviane und Clementia ihren Dienst in der Tüöttengemeinde an. Seit dieser Zeit wirkten die Mauritzer Schwestern segensreich in Mettingen, pflegten, betreuten und munterten Patienten, Kranke, Sterbende und Angehörige auf. Ihr selbstloser Liebesdienst prägte den Geist des Hauses.

Damals brachten die Schwestern einen großen Korb mit dem Notwendigsten und ihrem Hab und Gut mit. Den einstigen Weidenkorb der Schwestern voll mit Erinnerungen, Gaben und Lieblichkeiten aus Mettingen gab die Mathias-Stiftung den drei Schwestern am vergangenen Sonntag bei der Verabschiedung mit. Zur Erheiterung der zahlreichen Schwestern aus den verschiedenen Einrichtungen der Mauritzer Franziskanerinnen, der Vertreter der Mathias-Stiftung und der Mitglieder der St. Agatha-Gemeinde kam noch einmal die Ur-Schwester Clementia (gespielt von Annette Nagelmann-Knuf) zu Besuch und berichtete im Haus Telsemeyer von den schwierigen Anfängen der drei Schwestern. „Wir sind heute an einem Wendepunkt für die Einrichtung aber auch für unsere Glaubensgemeinschaft“, sagte die Mettinger Oberin Sr. M. Walfriede in ihrer Abschlussrede. Mit der Hoffnung unter dem Motto: „Lösch den Geist nicht aus“, seien Pastor Timo Holtmann und Kaplan Fabian Binoy Joseph in den vergangenen Jahren auf der Suche nach einer Lösung für das Altenheim und die Reha-Klinik gewesen. Bereits 2015 nahm Pfarrer Holtmann Kontakt zum indischen Erzbischof George Valliyamattam vom Bistum Thalassery in Indien auf. Daneben gab es Gespräche mit Verwaltungsleiter Hubert Baune, der Pflegedienstleiterin Rita Plogmann sowie der Stiftung Mathias-Spital. Letztlich stimmte die Provinzoberin der Francist Clarist Congregation Kerala zu, dass ein Teil der Franziskanerschwestern von Lingen nach Mettingen kommt. So übernehmen die indischen Ordensfrauen jetzt die Nachfolge der Mauritzer Franziskanerinnen in Mettingen. Neben Schwester Aleena und Schwester Linet, die bereits seit einiger Zeit in Mettingen sind, wird in wenigen Tagen Schwester Linda aus dem Lingener Konvent in Mettingen eintreffen. So bleibt der franziskanische Geist in den Einrichtungen erhalten. „Wir stellen unser Leben nicht unter Denkmalschutz, sondern sind immer wieder unterwegs zur Quelle“, endete Schwester Walfriede, die künftig im Pflegeheim St. Anna-Stift Kroge in Lohne sein wird. Bereits im letzten Oktober beendete Schwester Friederica ihren Dienst in Mettingen und lebt seit einiger Zeit im Schwesternheim in Nordwalde. Für Schwester Rita geht es zurück nach Telgte.

Zitat:

„Wenn man geht, lässt man ein Stück seines Herzens zurück“, so Sr. M. Herbertis (Provinzoberin)

Fotos und Text von Claudia Keller

Ein Abschied nach 132 Jahren. Einen Weidenkorb voller Mettinger Lieblichkeiten nahmen Sr. M. Rita (2.v.l.), Sr. M. Walfriede (4.v.l.) und Sr. M. Friederica (7.v.l.) mit aus Mettingen. Es dankten für den jahrlangen Einsatz die Vertreter aus der Mathias-Stiftung sowie der Kirchen und Kommunalgemeinde. Mit Schwester Linet (5.v.r.) und Schwester Aleena (2.v.r.) sind schon zwei indische Schwestern der Francist Clarist Congregation Kerala in Mettingen.

Ein Abschied nach 132 Jahren. Einen Weidenkorb voller Mettinger Lieblichkeiten nahmen Sr. M. Rita (2.v.l.), Sr. M. Walfriede (4.v.l.) und Sr. M. Friederica (7.v.l.) mit aus Mettingen. Es dankten für den jahrlangen Einsatz die Vertreter aus der Matthias-Stiftung sowie der Kirchen und Kommunalgemeinde. Mit Schwester Linet (5.v.r.) und Schwester Aleena (2.v.r.) sind schon zwei indische Schwestern der Francist Clarist Congregation Kerala in Mettingen.

13.06.2017
Wanderexerzitien in Bremerhaven

29.Mai 2017 – 02.Juni 2017

Mit der Bibel im Rucksack…

auf Entdeckung gehen – den Horizont erweitern – Abenteuer erleben

 

Am frühen Montagmorgen machten sich die TeilnehmerInnen der Wanderexerzitien auf den Weg nach Münster zum Mutterhaus der Franziskanerinnen. An der Mutterhauspforte wurden wir von Schwester Adelharda in Empfang genommen und zum Exerzitienraum geleitet, in dem um 07.30 Uhr gemein-sam mit Pfarrer Beese die Heilige Messe gefeiert wurde. Pfarrer Beese fand sehr gute Worte, um uns auf die Reise einzustimmen. Er gab uns zum Schluss den Reisesegen, segnete Bibeln und Rosenkränze, die uns während der Wanderexerzitien ständige Begleiter sein sollten.

NBremerhavenach einem Frühstück trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein vor dem Mutterhaus und erhielten von Schwester Adelharda einige Informationen zum Ablauf der Reise. Das Tagesthema des ersten Tages lautete Auf dem Weg“. Gedanken zu dem Wort Jesu sollten uns auf der Fahrt begleiten „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Mit Bullis fuhren wir dann nach Bremerhaven. Schwester Cäcilia und Schwester Marietta, die jeweils einen der Kleinbusse begleiteten, gaben uns durch einen Meditationstext zu denken. „Gehen, aufbrechen, nach neuen Wegen suchen, umkehren, innehalten, sich neu orientieren…“ Aber besonders Bischof Klaus Hemmerle (1975-1994 Bischof von Aachen) hat in Anlehnung an die Seligpreisungen der Bergpredigt Gedanken geäußert mit der Bezeichnung, „Der Weg in die Seligkeit“, die uns bei unserem Gespräch bewegt haben. Dort hieß es z.B. „Selig, die das Interesse des anderen, der mit auf dem Weg ist, lieben wie das eigene Interesse, denn sie werden Frieden und Freiheit stiften. Selig, die ihre Position in Begegnungen auf dem gemeinsamen Weg nicht ausnutzen, denn sie werden das Klima prägen…“

Im Anschluss an diesen Gedankenaustausch beteten wir zwei Gesätze des Rosenkranzes und bekamen dazu eine beschriftete Zeichnung eines Rosenkranzes. Anhand dieser Zeichnung ist es uns sehr gut möglich, unseren Kindern oder Enkelkindern das Beten des Rosenkranzes nahe zu bringen. Bei einem Picknick während unserer Fahrt fand ein Austausch unserer Erfahrungen in der Gruppe statt.

Nach Ankunft in Bremerhaven bezogen wir schöne Zimmer im Hotel Adena und machten uns – nach einer kurzen Pause – auf den Weg in die Kranken- haus-Kapelle des St. Josef-Hospitals, in dem Schwester Cäcilia und Schwester Marietta lange Jahre tätig waren, ebenso wie zuvor schon einige Jahre

Schwester Adelharda. In der mit wunderschön gestalteten Fenstern ausgestatteten Kapelle meditierten wir zu ruhiger Musik und in stiller Atmosphäre. Das nebenstehende Bild der Kapelle zeigt allen Schwestern, die einmal in Bremerhaven waren, dass diese Kapelle noch so erhalten ist Kapelle Brem,wie beim Abschied der Schwestern von ihrer Tätigkeit im St. Josef-Hospital. Auch der heilige Josef hält noch Wacht.

Von Schwester Adelharda erhielten wir Erläuterungen zum Thema:

Bibel lesen – Bibel besser verstehen durch Lesen der Bibelstellen im Kontext – Bibelstellen finden mit Hilfe der Konkordanz…

Auflistung „Bücher der Bibel“.

Danach nahmen wir uns Zeit, die Fenster zu betrachten, durch die das Licht in strahlenden Farben in die Kapelle fiel. Schwester Cäcilia und Schwester Marietta gaben uns einige Informationen und Erklärungen zu den Heiligen, die in den Fenstern abgebildet sind und auch zum Fenster mit der Abbildung des „Sonnengesanges des heiligen Franziskus“.

Ein anschließender Spaziergang führte uns bei immer noch strahlendem Sonnenschein an den Deich, zu einem kleinen Leuchtturm an der Weser. Hier bekamen wir ein Bild des Isenheimer Altars mit dem Abbild Johannes des Täufers und der Kreuzigungs-Szene ausgehändigt. Johannes der Täufer – Weg-Weiser für Jesus Christus – lautete das Thema der Meditation und des regen Gespräches. Beim an-schließenden Spaziergang an der Weser entlang, konnten wir uns weiter zum Thema Weg unterhalten oder uns auch still unsere Gedanken dazu machen.

Das Abendessen in einem italienischen Restaurant schmeckte uns allen sehr gut. Auf unserem Rückweg wählten wir noch auf einer gemütlichen Bank den schönen Blick auf die Weser und beschlossen diesen Tag mit Bildern und Sprüchen, die in einem Büchlein zum Tagesthema „Weg“ gesammelt waren. Jeder hat „sein Lieblings-Weg-Bild“ mit dazu gehörigem Text kurz vorgestellt und erläutert, warum er sich gerade durch dieses Bild angesprochen fühlte. Es wurden viele interessante Gedanken mitgeteilt. An diesem Abend schliefen wir wohl alle mit dem Gedanken ein: „Was werden wir wohl morgen erleben?“

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem sehr leckeren, reichhaltigen Frühstück nach Imsum zum Ochsenturm. Unser Tagesthema war die „Schöpfung“. Auf der Fahrt durch den Hafen von Bremerhaven bestaunten wir die riesigen Schiffe und das riesige Hafengelände. Am Ochsenturm angekommen, versammelten wir uns am Deich und machten uns unter der Führung von Schwester Cäcilia zu Fuß auf den Weg nach Wremen. Die Wanderung durch die wunderschöne Natur –Wasser der Weser, Watt, Grün des Deiches – aber auch die Stille in dieser Natur ließen unsere Gedanken zur Ruhe kommen. Bei der Ankunft in Wremen erwarteten uns Schwester Adelharda und Schwester Marietta. Wir stärkten und erholten uns bei warmen Getränken und dem einen oder anderen Stück Kuchen, bevor wir einen kurzen Spaziergang zum kleinen Leuchtturm machten. Dort erhielten wir unseren nächsten Impuls: Die Erschaffung der Welt – die Schöpfungserzählung. Nach einer kurzen Einführung durch Schwester Adelharda las jeder still für sich den Bibeltext. Dann hatten wir Zeit, uns – jeder für sich –Gedanken zum Text zu machen. Was war für uns eine wertvolle, eine wichtige Stelle in der Schöpfungserzählung? Für welche Zeichen in der Natur bin ich dankbar?

Es war wohltuend, in der Ruhe und Stille am Wasser über die Schöpfung nachzudenken. Wir hatten einen wunderschönen Teil der Schöpfung direkt vor Augen. Es erfolgte ein anregender Austausch in der Gesamtgruppe.

Einige Gedanken:

– Gott hat die Welt so vielfältig geschaffen, Tag und Nacht, Wasser und Land, Tiere und Pflanzen….

– Gott hat das Licht geschaffen, ohne Licht wäre es nicht schön auf der Welt, alle Lebewesen brauchen das Licht, um zu wachsen und zu gedeihen, wir Menschen, die Tiere, die Pflanzen…

– Gott hat erkannt, dass man nach fleißiger Arbeit eine Ruhezeit, eine Auszeit für den Körper, den Geist, die Seele braucht und hat den Sonntag zum Ruhetag erklärt.

Aber es kamen auch Gedanken auf wie:

– Gott hat dem Menschen die Erde geschenkt, er solle sie sich untertan machen. Aber was machen wir mit unserer wunderschönen Erde? Was tun wir unserer Erde an? Wie wird es mit der Erde, den Bewohnern weitergehen? Wie lange hält unsere Erde unser Fehlverhalten noch aus?

Nach dem Gedankenaustausch zur Schöpfungsgeschichte hielten wir ein Picknick am Deich. Dazu hatten wir aus der Hotelküche ein reichhaltiges Lunch-Pakete mitbekommen. Eine anschließende Ruhezeit nutzten wir zu einem weiteren Spaziergang oder auch zu einer stillen Zeit – oder auch zur Mittagsruhe. Gegen 15.00 Uhr fuhren wir zurück nach Bremerhaven.

Nach einer kurzen Pause spazierten wir zur Herz-Jesu-Kirche, Bremerhaven-Lehe. Pastor Markus Ganzauer hatte uns zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus eingeladen. Selbst hier gab es einen regen Austausch zu der Intention unserer Wanderexerzitien. Schwester Cäcilia und Schwester Mari-etta wurden – wie wir alle – freudig von Pastor Ganzauer begrüßt, denn heute hatte er Geburtstag. Nach dem Kaffee feierten wir mit Pastor Ganzauer die Heilige Messer in der Herz-Jesu-Kirche. In seiner Predigt fand er gute Worte über Gottes Schöpfung, der Welt und das Wort „Herrlichkeit – herrlich“, welches in unserem Sprachgebrauch leider durch andere Worte fast verdrängt wurde. Vielleicht gebrauchen wir es nun wieder öfter? Nach der heiligen Messe hielten wir eine kurze eucharistische Anbetung in den vielen Anliegen der Welt, unserer Familien und für uns persönlich. Schwerpunkt war auch unser Gebet um Berufung von Priestern und Ordensleute.

Unser Abendessen nahmen wir in einem chinesischen Restaurant ein. Wir stellten fest, dass unter uns bereits ein tolles Gemeinschaftsgefühl entstanden war. Aus einigen sich fremden Menschen hatte sich sehr schnell eine Gruppe mit starkem Zusammenhalt gebildet. Wir fühlten uns miteinander sehr wohl. Beim Essen teilte Schwester Adelharda uns mit, dass wir am nächsten Morgen etwas früher in unsere Unternehmungen starten würden. Um 07.30 Uhr würde uns der Bus zu einem wunderschönen Erlebnis abholen. Nun waren wir alle neugierig. Schwester Cäcilia meinte, dass es wohl gut wäre, eine Jacke und einen Schal, ein Tuch mitzunehmen. Noch neugieriger wollten wir gerne mehr wissen. Aber die Schwestern schwiegen alle beharrlich. Nein, der nächste Tag sei der Psssst-Tag und wir würden erst am nächsten Morgen Näheres erfahren. Gespannt auf die Überraschung am nächsten Tag spazierten wir zurück zum Hotel und schliefen unserem erlebnisreichen Psssst-Tag entgegen. Was würde uns erwarten?

Beim Frühstück am nächsten Morgen erzählte uns Schwester Adelharda von dem Ausflug durch die Schöpfung Gottes. Das Thema des Tages war „Meer…“. Wir stiegen freudig erregt in den Bus nach Cuxhaven-Sahlenburg zu einer Wattkutschfahrt zur Insel Neuwerk.

Unterwegs beteten wir das Morgenlob:

Psalm 23 Der gute Hirt – Psalm 8 Die Herrlichkeit des Schöpfers – die Würde des Menschen – In Stille meditierten wir das Lied „die Erde ist schön“.

Schwester Cäcilia gab uns dann interessante Informationen zum Watt und zur Insel Neuwerk. Wir trafen am Schillingshof in Sahlenburg ein. Von dort fuhren wir mit Pferdekutschen bis nahe an die Nordsee. Es war sehr kühl und auch sehr, sehr windig geworden. Die Sonne versteckte sich leider hinter den Wolken. Alle packten sich zusätzlich warm in die auf den Kutschen vorhandenen Decken ein. Wir warteten geduldig zusammen mit unseren Kutschpferden, Urmel und Flecki, Marina und Penny, auf die Dinge, die da kommen sollten. Unser Kutschfahrer hatte sich erkundigt und kam leider mit der Nachricht zurück, dass eine Watt-Überfahrt bis zur Insel Neuwerk wohl leider nicht möglich sein würde. Das Wasser hatte sich bei der momentanen Ebbe nicht weit genug aus dem letzten Priel (natürlicher Wasserlauf im Watt) vor der Insel Neuwerk zurückgezogen. So konnten wir nur den ersten Priel durchfahren aber nicht zur Insel Neuwerk. Ja, so ist es, der Mensch darf sich zwar die Erde untertan machen, schafft es aber nicht immer. Überall ist Gottes Wille, seine Gewaltigkeit, ausschlaggebend! Wir nahmen das Angebot des Kutschfahrers gerne an, eine Fahrt über das Watt durch den ersten Priel zu machen und dann wieder zurück zum Festland zu fahren, um durch die Heidelandschaft zurück zum Ausgangspunkt gebracht zu werden.

KutschfahrtIm Watt war es nochmal windiger und kälter und wir merkten sehr schnell, dass das Wasser noch sehr nahe und deshalb auch sehr tief war. Die Räder der Kutschen rollten komplett unter Wasser über den Wattboden, den Pferden stand das Wasser bis zum Bauch. Auch legten sich die Kutschen manchmal so schräg, dass ein erschreckter Aufschrei nicht zu vermeiden war. Man hatte das Gefühl, das die Kutsche jeden Moment kippen könnte. War das wirklich „ur“ ein Priel oder war das schon das Meer?

Dem Kutscher und auch seinen Pferden konnte man aber uneingeschränkt vertrauen. Das hatte der Kutscher auch genau gesagt: Er vertraut seinen Pferden und die Pferde vertrauen ihm. Ohne dieses tiefe Vertrauen funktioniert nichts. Wir in unserer Kutsche vertrauten außerdem auf Gott, denn in unserer Kutsche saßen Schw. Adelharda, Schw. Cäcilia und Schw. Marietta. Gott würde doch niemals eine Kutsche umkippen lassen, in der drei seiner Ordensschwestern saßen! Die drei braucht er doch auf unserer schönen Erde, genauso wie wir sie auch brauchen.

Unsere schöne Erde – wir sahen viel von ihr an diesem Tag. Eindrucksvoll erlebten wir das Watt, das Meer, den Wind, und all das immer mal von der Sonne angestrahlt. Danach wurden wir durch die schöne Heidelandschaft kutschiert. Es war zwar schade, dass wir nicht bis auf die Insel Neuwerk fah-ren konnten, aber so haben wir doch auch noch ein Ziel und können uns darauf freuen, diese spannende Kutschfahrt irgendwann noch einmal zu wiederholen.

Durchgefroren und aufgekratzt am Ausgangspunkt angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einer Gruppen-Sitzgelegenheit im Warmen für unseren nächsten Impuls und landeten im Café Itjen – übrigens eine ausgezeichnete Gastfreundschaft – bei leckerer Torte und heißen Getränken. Dort erklärte uns Schwester Adelharda, wie man am besten einen Bibeltext liest. Wir bekamen dazu eine Anleitung ausgehändigt „Bibel teilen“. Wenn man anhand dieser Anleitung einen Bibeltext liest, wird man ihn besser verstehen und für sich umsetzen können. Nach diesen Erklärungen wurden einige aus unserer Gruppe für das Bibliodrama (kreativ-darstellen-de von Szenen der Bibel) eingeteilt, das nach einer Strandwanderung unter eigener Regie dargestellt wurde. In dem Bibliodrama ging es um die Szene der Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten – passend zum Thema des Tages „Meer“ – und der Gewalt, die Gott über Wasser und die gesamte Schöpfung hat. Wir stellten die Unterhaltung zwischen Moses und dem Pharao sowie auch der Israeliten untereinander dar. Der Pharao ließ die Israeliten ziehen und Moses saß mit seiner Gruppe vor dem Roten Meer. Zum Bibelgespräch „er Durchzug durch das Rote Meer“ trafen wir uns nach der Rückkehr im Hotel. Auch hier entstand wieder ein interessanter, reger Gedankenaustausch. Die Einleitung mit einem Bibliodrama hatte uns schon gut in diesen Bibeltext eingeführt. Nach einem anstrengenden aber sehr erfüllten, interessanten und spannenden Tag konnten alle sehr gut schlafen.

Am nächsten Morgen spazierten wir nach dem Frühstück zur Kapelle im Hospital. Dort meditierten wir zum Morgenlob zu sehr schöner Panflötenmusik zum Thema Wasser und Taufe. Schwester Adelharda trug gemeinsam mit Schwester Cäcilia Texte vor, die zum Nachdenken anregten. Vorher hör-ten wir das Lied der Sängerin Bianca „die steckte eine Kerze an“ Hier der Text: „die Frau, die in die Kirche kommt ist blass und abgespannt, und dass sie ein Problem hat, das hab ich gleich erkannt. Sie zündet eine Kerze an und stellt sie auf den Altar. Wie oft hab ich das auch getan, wenn ich verzweifelt war. Für die Eltern, für die Kinder, für die Freunde, für den Mann. Für all das, was uns das Leben noch in Zukunft bringen kann. Für Gesundheit und für Menschen ohne Aussicht, ohne Geld, und vor allem für den Frieden, für den Frieden in der Welt…

Passend dazu steckten wir alle eine oder mehrere Kerzen an, sodass es vor der Mutter-Gottes-Statue mit dem Jesus-Kind und dem Vogel in der Hand wunderschön hell leuchtete.

Nach diesem wirklich ergreifenden Morgenlob spazierten wir durch Bremerhaven. Dort konnte jeder für sich noch einige Besorgungen erledigen. Bremerhaven ist eine sehr schöne Stadt, ein Wohlfühlort, von dem man sich sicher gerne ein Erinnerungsstück mit nach Hause nimmt.

Zu unserem nächsten Impuls trafen wir uns wieder am Pingelturm. Dort sprachen wir bei strahlendem Sonnenschein über einen Text, den eine Gruppe Jugendlicher zum Thema Taufe erstellt hatte. Wir waren überrascht, dass auch die Taufpaten in dem Text erwähnt wurden und sprachen darüber wel-che Bedeutung eigentlich die Feste wie Taufe – Erstkommunion – Firmung in den Familien haben, welchen Stellenwert und welchen „eigentliche Grund“ das jeweilige Fest hat.

Danach sprachen wir über die Bibelstelle „das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus“, Lk 16, 19-31. Schnell hatten wir erkannt und freudig wahrgenommen, nicht der reiche Prasser, sondern der arme Lazarus lag in „Abrahams Schoss“. Den Bezug zu unserem Tagesthema „asser“ haben wir wohl erst spät erkannt. Der reiche Prasser bat Abraham: „Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus, er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer!“ Es entstand in der Gruppe Stille. So wertvoll kann Wasser sein und…

Nach dem Gespräch gab es eine Zeit, um mit eigenen Gedanken dem Thema nachzugehen. Ein Treffpunkt wurde im Hotel vereinbart. Um 17.00 Uhr feierten wir noch einmal mit Pastor Markus Ganzauer eine Heilige Messe in der Kapelle des St.-Josef-Hospitals. Er predigte sehr gut zu unseren Themen und Erlebnissen, die wir ja mit ihm ausgetauscht hatten.

Nach der Heiligen Messe spazierten wir zum Segelschiff-Restaurant „Seute Deern“. Dort genossen wir ein herrliches Abendessen. Beim Essen unterhielten sich alle angeregt. Man spürte den guten Geist der Gruppe. Es war ein sehr schönes Gefühl. Immer wieder war die Bibel der „Mittelpunkt“ unserer Gespräche. Müde und zufrieden fielen alle ins Bett und schliefen dem letzten Tag entgegen.

Nach dem wieder einmal leckeren, reichhaltigen Frühstück machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg zum Morgenlob in die Kapelle des St. Josef-Hospitals. Nach dem Morgenlob haben wir unser Verhältnis zur Bibel reflektiert. Hat sich etwas geändert? Ist es für mich jetzt einfacher, in der Bibel zu lesen, sie zu verstehen? Habe ich besseren Zugang zur Bibel durch die Darstellung von Szenen als Bibliodrama z.B…

Gegen 10.30 machten wir uns auf den Heimweg zurück nach Münster. Mit dem Lied: Komm Schöpfer Geist…läuteten wir das bevorstehende Pfingstfest ein. Unterwegs beteten wir für eine gute Rück-fahrt, danach zwei Gesätze des Rosenkranzes. Im Anschluss daran folgte eine Meditation zum Bibeltext „Pfingsten“ nach dem Johannes-Evangelium 20, 19-23. Jeder versuchte in Stille, diesen Text nach den Schritten „Bibel teilen“ zu meditieren. Der Austausch zu dieser Bibelstelle schloss sich an. Nach der Ankunft im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Münster konnten wir zunächst ein sehr leckeres Mittagessen genießen. Danach hielten wir in Anwesenheit von Pfarrer Beese Rückblick und Ausblick, der unsere Äußerungen sehr gut aufnahm. Mit einer abschließenden Meditation in der Mutterhauskirche gab er uns wertvolle Anregungen. „Was aber bleibt? Hat mich die Bibel neugierig ge-macht?“ Anhand von Bildern ging er den Weg Jesu noch einmal in der Kirche – Muttergottes mit dem Kind – Pieta, Maria mit ihrem toten Sohn – der heilige Josef und sein stilles Wirken – der Kreuzweg des Herrn durch diese Welt – der Tabernakel mit der Anwesenheit Jesu und der Zusage „Ich bin allezeit bei Euch.“

Danach fanden die Tage ihren Abschluss. „Wir haben herrliche Tage erlebt, viel über die Bibel und daran angelehnte Themen gehört und sie verinnerlicht, sehr liebe Menschen kennen gelernt und uns miteinander am Wasser der Weser in Bremerhaven und Umgebung sehr wohl gefühlt. Vielen Dank Schwester Adelharda, Schwester Cäcilia, Schwester Marieta und allen Mitreisenden für

Herrliche Wanderexerzitien mit der Bibel im Rucksack in Bremerhaven!

(Diesen Bericht verdanken wir unserer Teilnehmerin Frau Karin Gauxmann! Vielen Dank!)