03.10.2018
Transitus-Feier zu Ehren des heiligen Franziskus

 

Heute Abend hat in unserer Mutterhauskirche die alljährliche Transitus-Feier zu Ehren unseres Ordensgründers, dem heiligen Franziskus von Assisi, stattgefunden. Transitus – das bedeutet der Übergang durch den Tod in das ewige Leben. In der Nacht vom 03. auf den 04. Oktober 1226 ließ sich Franziskus hierfür in die Portiuncula-Kapelle bringen, um dort, vor den Toren Assisis diesen Übergang zu erwarten und in das ewige Leben aufzusteigen. Auch wir, als Teil der Gemeinschaft von Franziskus haben am heutigen Abend an unseren Gründer, seine Werke und an sein ewiges Leben gedacht. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich Ordensschwestern und interessierte Gäste zu einem gemeinsamen Abend und Austausch.

Wir freuen uns, dass wir Sie als unsere Gäste so zahlreich bei uns begrüßen durften. Und hoffen, Sie bald wieder bei uns zu sehen.

04.10.2018
Fest des HL. Franziskus

Die Transitusfeier wird mit der liturgischen Feier in unserer Mutterhauskirche um

18.00 Uhr am 3. Oktober 2018

begangen. Anschließend laden wir alle Gottesdienstbesucher zum frohen Miteinander und Austausch in unser Refektorium ein.

Am Fest des hl. Franziskus, dem 4. Oktober laden wir Sie alle zum Festgottesdienst in unsere Mutterhauskirche um 9.00 Uhr herzlichst ein.

 

Am 04. Oktober 1226 starb Franziskus in der kleinen Portiuncula-Kapelle

vor den Toren Assisis, seinem ‚Lieblingsort‘, an den er sich hat bringen

lassen, um dort ‚Bruder Tod‘ zu erwarten. Genauer gesagt starb

Franziskus am Vorabend des 04. Oktober, der aber nach alter

Zählweise bereits  zum folgenden Tag gerechnet wurde.

Die franziskanischen Ordensgemeinschaften feiern von daher am Abend des 03. Oktober den „Transitus“.

Transitus bedeutet Durchgang. Franziskus selbst hat „Bruder Tod“ als „Durchgang“ auf dem Weg zu Gott begrüßt.

 

25.09.2048
Besuch des Fahrtradclubs „Heiße Speiche“

 

Am 25.09.2018 war der Club „Heiße Speiche“ bei uns zu Besuch. Der Fahrradclub ist aus dem Heimatverein Steinfeld in Südoldenburg hervorgegangen. Einige Mitglieder sind mit unseren Schwestern verwandt, die sich besonders auf die radelnden Besucher freuten. Vor 4 Jahren wurde die Tradition alle 14 Tage mit dem Fahrrad Touren zu unternehmen wiederbelebt. Der Club ist ein loser Zusammenschluss und an den Radwanderungen nehmen bis zu 55 Teilnehmer teil, so Herbert Kruse, der die Tour führte erzählte. An diesem Tag waren die 31 Teilnehmer mit dem Auto und den Fahrrädern nach Steinfurt gefahren und von dort nach Münster geradelt. Bei uns im Kloster wurde der Stopp genutzt um sich mit einem guten Mittagessen zu stärken. Hierbei kam man mit unseren Schwestern ins Gespräch und anschließend wurde das Kloster besichtigt. Nach einer Radtour durch die schöne Stadt Münster gab es vor der Heimreise einen guten Kaffee im Kloster.

 

 

 

 

 

06.-22.09.2018
Generalkapitel in den USA

14.09.2018
neue Generalleitung

Am 14.09.2018, dem Fest der Kreuzerhöhung  war die Wahl unserer neuen Generalleitung .

Schwester M. Margarete Ulager von der deutschen Provinz wurde zur neuen Generaloberin gewählt.

Danach wurden:

zur Generalvikarin: Schwester Christelle Watanbe, Japanische Provinz

als Rätinnen:

Schwester M. Rita Edakkoottathil, Indische Provinz
Schwester Christa Maria Frie, Deutsche Provinz
Schwester M. Lima Arackal, Indische Provinz

gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts :

Sr. M. Lima, Sr. Christa Maria, Sr. M. Margarete, Sr. M. Christella, Sr. M. Rita

Für die neue Aufgabe  wünschen wir unseren Schwestern in der Generalleitung Gottes Schutz und Segen.

Weitere Informationen und Bilder hier:

https://www.generalat-hsosf.de/de/aktuelles/aktuelles/newsartikel/news/new-general-council-is-elected/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c92aa5ad6f92c0e0c90a6956efdeebe6

06.09.2018
Reichliche Ernte im Klostergarten

Reichliche Ernte im Klostergarten. Die Äpfel sind reif und wollen verarbeitet werden.
Darum fand im Klostergarten eine Pflückaktion statt. Neben den Äpfeln wurden auch Walnüsse geerntet.

 

05.09.2018
Mutterhaus liegt jetzt am Franziskusweg

Das geplante Schwesternhaus der Mauritzer Franziskanerinnen liegt nicht mehr an der Andreas-Hofer-Straße 95, sondern am Franziskusweg 1. Das benachbarte Mutterhaus bekommt die Adresse Franziskusweg 2. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte beschloss am Dienstagabend, eine private Stichstraße auf dem Ordensgelände Franziskusweg zu benennen, so dass als Adresse nicht mehr die angrenzende Andreas-Hofer-Straße herhalten muss. Die Initiative zu der Namensänderung ging von der Ordensgemeinschaft selbst aus, die nach eigenem Bekunden „keinen Wert“ auf einen Bezug zu dem „österreichischen Volkshelden und Kriegsfürsten“ legt. Gleichwohl bekamen die  Mauritzer Ordensfrauen nicht genau den Namen, den sie haben wollten. Beantragt war nämlich die Straßenbezeichnung „Zum Heiligen Franziskus“. Diese Formulierung lehnte die Stadtverwaltung aber ab, weil sie von der Systematik sonstiger Namensfindungen abweiche. Verwiesen wird darauf, dass die Straße zum Alexianerkrankenhaus des gleichnamigen Ordens Alexianerweg heißt. Das Canisiuskloster liege am Canisiusweg, das Kapuzinerkloster an der Kapuzinerstraße. Abweichend von der sonstigen Festlegung, im schwarz-grünen Bündnis nur gemeinsam abzustimmen, gingen CDU und GAL in der Bezirksvertretung Mitte in dieser Frage getrennte Wege. Die Grünen stimmten gemeinsam mit der SPD für den Vorschlag der Stadtverwaltung, der dann auch die Mehrheit erhielt. Die CDU indes wollte dem ursprünglich von der Ordensgemeinschaft geäußerten Wunsch Rechnung tragen und votierte gemeinsam mit der FDP für den Namen Zum Heiligen Franziskus, fand damit aber keine Mehrheit. Andere Anlieger als die Franziskanerinnen selbst gibt es am neuen Franziskusweg nicht.

06.–22. September 2018
Generalkapitel in Springlied Illinois USA

Am 02. September 2018 machten sich die Delegierten unserer Provinz auf den Weg in die Vereinigten Staaten zum Generalkapitel unserer Internationalen Kongregation. Es findet erstmalig nicht im Mutterhaus in Münster statt, sondern im Provinzhaus der amerikanischen Provinz in Springfield Illinois. Das Generalkapitel steht unter dem Motto „… wo immer wir sind und was immer wir tun!“  Von den Delegierten aus den fünf Provinzen wird hier für eine Amtszeit von 6 Jahren eine neue Ordensleitung gewählt. Der Wahltag wird der 14. September 2018 sein; danach schließt sich das Sachkapitel an, bei dem die Zukunft in den Blick genommen wird und die Anliegen der Schwestern besprochen und beraten werden. Bei allen Entscheidungen vertrauen wir auf den Heiligen Geist und die Gebetsunterstützung unserer Schwestern aus allen Ordensprovinzen. Am 26. September 2018 erwarten wir unsere Schwestern in Münster zurück.

17.07.2108
Schwester M. Angela Schrudde ist verstorben.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe!

(1 Kor 13,13)

Christus, unser auferstandener Herr und Erlöser, rief am 14. Juli 2018  unsere liebe Schwester M. Angela, geb. Maria Schrudde zu sich in seinen ewigen Frieden.

Sie wurde 1932 in Kirchhellen geboren und trat 1955 in unsere Ordensgemeinschaft ein.

Schwester M. Angela war zunächst als Krankenschwester und Stationsleitung in verschiedenen Hospitälern tätig. Liebevoll, korrekt und zuverlässig nahm sie sich der kranken Menschen an. Ab dem Jahr 1969 übernahm sie das Amt der Konventsoberin und die Leitung des Pflegedienstes im St. Josef-Krankenhaus in Moers.

Auf dem Generalkapitel 1976 wurde Schwester M. Angela zur Generaloberin unserer internationalen Kongregation gewählt. Sie übte dieses Amt 18 Jahre aus. Mit Umsicht, Weisheit und bereitem Herzen setzte sie sich für die Belange unserer Kongregation und Genossenschaft ein. Letztverantwortlich zeichnete sie für die ordenseigenen Krankenhäuser und Altenheime. Dabei war ihr wichtig, dass diese Einrichtungen wirtschaftlich gut und im franziskanischen Geist geführt wurden.

In ihrer Amtszeit setzte sie sich für die Weiterentwicklung der 1973 begonnenen indischen Mission ein und unterstützte ebenso die von der amerikanischen Provinz 1948 gegründete Japanmission. Das Wohl jeder Provinz und jeder Schwester lag ihr am Herzen.

Schwester M. Angela verbreitete stets eine lebensbejahende Atmosphäre. Jeder Mitschwester, jedem Menschen – besonders den kranken, älteren und mit Sorgen beladenen – war sie von Herzen zugetan.  Sie lebte und diente in dem Glauben an die Gegenwart Gottes in jedem Geschöpf.

Im Jahr 1994 wurde sie  Oberin für die Senioreneinrichtung St. Franziskus-Haus, Nordwalde. Im Februar 2002 wechselte sie zum St. Bernhard-Hospital, Kamp-Lintfort, wo sie 11 Jahre im pastoralen Dienst tätig war. Für die Patienten/innen, Angehörigen sowie die Mitarbeiter/innen hatte sie immer Zeit und hörte ihnen aufmerksam und geduldig zu.

Seit September 2013 lebte sie erneut im St. Franziskus-Haus, Nordwalde.

Wir glauben, dass Schwester M. Angela nun an Christi österlicher Herrlichkeit teilhaben wird. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir von ihr Abschied und empfehlen sie im Gebet der Nähe und Güte Gottes.

Provinzialat der Krankenschwestern des hl. Franziskus

48145 Münster, St. Mauritz-Freiheit 44

Der Schwesternkonvent im St. Franziskus-Haus

Die Angehörigen

Wir feiern die Eucharistie am Montag, 23. Juli 2018, um 14.00 Uhr in unserer Mutterhauskirche; anschließend ist die Beerdigung auf dem Schwesternfriedhof.