25.09.2048
Besuch des Fahrtradclubs „Heiße Speiche“

 

Am 25.09.2018 war der Club „Heiße Speiche“ bei uns zu Besuch. Der Fahrradclub ist aus dem Heimatverein Steinfeld in Südoldenburg hervorgegangen. Einige Mitglieder sind mit unseren Schwestern verwandt, die sich besonders auf die radelnden Besucher freuten. Vor 4 Jahren wurde die Tradition alle 14 Tage mit dem Fahrrad Touren zu unternehmen wiederbelebt. Der Club ist ein loser Zusammenschluss und an den Radwanderungen nehmen bis zu 55 Teilnehmer teil, so Herbert Kruse, der die Tour führte erzählte. An diesem Tag waren die 31 Teilnehmer mit dem Auto und den Fahrrädern nach Steinfurt gefahren und von dort nach Münster geradelt. Bei uns im Kloster wurde der Stopp genutzt um sich mit einem guten Mittagessen zu stärken. Hierbei kam man mit unseren Schwestern ins Gespräch und anschließend wurde das Kloster besichtigt. Nach einer Radtour durch die schöne Stadt Münster gab es vor der Heimreise einen guten Kaffee im Kloster.

 

 

 

 

 

06.-22.09.2018
Generalkapitel in den USA

14.09.2018
neue Generalleitung

Am 14.09.2018, dem Fest der Kreuzerhöhung  war die Wahl unserer neuen Generalleitung .

Schwester M. Margarete Ulager von der deutschen Provinz wurde zur neuen Generaloberin gewählt.

Danach wurden:

zur Generalvikarin: Schwester Christelle Watanbe, Japanische Provinz

als Rätinnen:

Schwester M. Rita Edakkoottathil, Indische Provinz
Schwester Christa Maria Frie, Deutsche Provinz
Schwester M. Lima Arackal, Indische Provinz

gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts :

Sr. M. Lima, Sr. Christa Maria, Sr. M. Margarete, Sr. M. Christella, Sr. M. Rita

Für die neue Aufgabe  wünschen wir unseren Schwestern in der Generalleitung Gottes Schutz und Segen.

Weitere Informationen und Bilder hier:

https://www.generalat-hsosf.de/de/aktuelles/aktuelles/newsartikel/news/new-general-council-is-elected/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c92aa5ad6f92c0e0c90a6956efdeebe6

06.09.2018
Reichliche Ernte im Klostergarten

Reichliche Ernte im Klostergarten. Die Äpfel sind reif und wollen verarbeitet werden.
Darum fand im Klostergarten eine Pflückaktion statt. Neben den Äpfeln wurden auch Walnüsse geerntet.

 

05.09.2018
Mutterhaus liegt jetzt am Franziskusweg

Das geplante Schwesternhaus der Mauritzer Franziskanerinnen liegt nicht mehr an der Andreas-Hofer-Straße 95, sondern am Franziskusweg 1. Das benachbarte Mutterhaus bekommt die Adresse Franziskusweg 2. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte beschloss am Dienstagabend, eine private Stichstraße auf dem Ordensgelände Franziskusweg zu benennen, so dass als Adresse nicht mehr die angrenzende Andreas-Hofer-Straße herhalten muss. Die Initiative zu der Namensänderung ging von der Ordensgemeinschaft selbst aus, die nach eigenem Bekunden „keinen Wert“ auf einen Bezug zu dem „österreichischen Volkshelden und Kriegsfürsten“ legt. Gleichwohl bekamen die  Mauritzer Ordensfrauen nicht genau den Namen, den sie haben wollten. Beantragt war nämlich die Straßenbezeichnung „Zum Heiligen Franziskus“. Diese Formulierung lehnte die Stadtverwaltung aber ab, weil sie von der Systematik sonstiger Namensfindungen abweiche. Verwiesen wird darauf, dass die Straße zum Alexianerkrankenhaus des gleichnamigen Ordens Alexianerweg heißt. Das Canisiuskloster liege am Canisiusweg, das Kapuzinerkloster an der Kapuzinerstraße. Abweichend von der sonstigen Festlegung, im schwarz-grünen Bündnis nur gemeinsam abzustimmen, gingen CDU und GAL in der Bezirksvertretung Mitte in dieser Frage getrennte Wege. Die Grünen stimmten gemeinsam mit der SPD für den Vorschlag der Stadtverwaltung, der dann auch die Mehrheit erhielt. Die CDU indes wollte dem ursprünglich von der Ordensgemeinschaft geäußerten Wunsch Rechnung tragen und votierte gemeinsam mit der FDP für den Namen Zum Heiligen Franziskus, fand damit aber keine Mehrheit. Andere Anlieger als die Franziskanerinnen selbst gibt es am neuen Franziskusweg nicht.

06.–22. September 2018
Generalkapitel in Springlied Illinois USA

Am 02. September 2018 machten sich die Delegierten unserer Provinz auf den Weg in die Vereinigten Staaten zum Generalkapitel unserer Internationalen Kongregation. Es findet erstmalig nicht im Mutterhaus in Münster statt, sondern im Provinzhaus der amerikanischen Provinz in Springfield Illinois. Das Generalkapitel steht unter dem Motto „… wo immer wir sind und was immer wir tun!“  Von den Delegierten aus den fünf Provinzen wird hier für eine Amtszeit von 6 Jahren eine neue Ordensleitung gewählt. Der Wahltag wird der 14. September 2018 sein; danach schließt sich das Sachkapitel an, bei dem die Zukunft in den Blick genommen wird und die Anliegen der Schwestern besprochen und beraten werden. Bei allen Entscheidungen vertrauen wir auf den Heiligen Geist und die Gebetsunterstützung unserer Schwestern aus allen Ordensprovinzen. Am 26. September 2018 erwarten wir unsere Schwestern in Münster zurück.

17.07.2108
Schwester M. Angela Schrudde ist verstorben.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe!

(1 Kor 13,13)

Christus, unser auferstandener Herr und Erlöser, rief am 14. Juli 2018  unsere liebe Schwester M. Angela, geb. Maria Schrudde zu sich in seinen ewigen Frieden.

Sie wurde 1932 in Kirchhellen geboren und trat 1955 in unsere Ordensgemeinschaft ein.

Schwester M. Angela war zunächst als Krankenschwester und Stationsleitung in verschiedenen Hospitälern tätig. Liebevoll, korrekt und zuverlässig nahm sie sich der kranken Menschen an. Ab dem Jahr 1969 übernahm sie das Amt der Konventsoberin und die Leitung des Pflegedienstes im St. Josef-Krankenhaus in Moers.

Auf dem Generalkapitel 1976 wurde Schwester M. Angela zur Generaloberin unserer internationalen Kongregation gewählt. Sie übte dieses Amt 18 Jahre aus. Mit Umsicht, Weisheit und bereitem Herzen setzte sie sich für die Belange unserer Kongregation und Genossenschaft ein. Letztverantwortlich zeichnete sie für die ordenseigenen Krankenhäuser und Altenheime. Dabei war ihr wichtig, dass diese Einrichtungen wirtschaftlich gut und im franziskanischen Geist geführt wurden.

In ihrer Amtszeit setzte sie sich für die Weiterentwicklung der 1973 begonnenen indischen Mission ein und unterstützte ebenso die von der amerikanischen Provinz 1948 gegründete Japanmission. Das Wohl jeder Provinz und jeder Schwester lag ihr am Herzen.

Schwester M. Angela verbreitete stets eine lebensbejahende Atmosphäre. Jeder Mitschwester, jedem Menschen – besonders den kranken, älteren und mit Sorgen beladenen – war sie von Herzen zugetan.  Sie lebte und diente in dem Glauben an die Gegenwart Gottes in jedem Geschöpf.

Im Jahr 1994 wurde sie  Oberin für die Senioreneinrichtung St. Franziskus-Haus, Nordwalde. Im Februar 2002 wechselte sie zum St. Bernhard-Hospital, Kamp-Lintfort, wo sie 11 Jahre im pastoralen Dienst tätig war. Für die Patienten/innen, Angehörigen sowie die Mitarbeiter/innen hatte sie immer Zeit und hörte ihnen aufmerksam und geduldig zu.

Seit September 2013 lebte sie erneut im St. Franziskus-Haus, Nordwalde.

Wir glauben, dass Schwester M. Angela nun an Christi österlicher Herrlichkeit teilhaben wird. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir von ihr Abschied und empfehlen sie im Gebet der Nähe und Güte Gottes.

Provinzialat der Krankenschwestern des hl. Franziskus

48145 Münster, St. Mauritz-Freiheit 44

Der Schwesternkonvent im St. Franziskus-Haus

Die Angehörigen

Wir feiern die Eucharistie am Montag, 23. Juli 2018, um 14.00 Uhr in unserer Mutterhauskirche; anschließend ist die Beerdigung auf dem Schwesternfriedhof.

 

 

02.07.2018
Fotostrecke Eröffnung Jubiläumsjahr

02.07.2019
Eröffnung des Jubiläumsjahres

Festlich, froh und fromm ging es in unserem Mutterhaus in Münster zu, als am Nachmittag des 2. Juli 2018 das 175jährige Jubiläum unserer internationalen Kongregation eingeläutet wurde. Aus allen Himmelsrichtungen trafen sich rund 200 Schwestern und 12 der unserer Ordensgemeinschaft angegliederte Frauen und Männer, um gemeinsam unter dem Motto: „Saget IHM Dank und dienet IHM in großer Demut!“ ( aus dem Sonnengesang des hl. Franziskus ) diesen Tag zu feiern.

Die Gründung unserer Kongregation der Krankenschwestern vom Regulierten III. Orden des Hl. Franziskus – so lautet der offizielle Name – geht zurück auf den aus Verl bei Gütersloh stammenden 1777 geborenen Franziskanerpater Christoph Bernsmeyer. Auf Grund napoleonischer Gesetze wurden viele Klöster aufgelöst So musste Pater Christoph am 1.1.1812 das Kloster in Münster  verlassen und wurde am Wallfahrtsort Telgte als Hilfsgeistlicher eingesetzt. Unter dem Eindruck einer zunehmenden Verarmung der ländlichen Bevölkerung , der Landwirte, die auf Pachtbasis wirtschafteten  sowie der Handwerker in der Umgebung von Telgte, erkannte er die Notwendigkeit einer verstärkten krankenpflegerischen Versorgung dieser Bevölkerungsschicht. Er sprach darum christlich gesinnte junge Frauen an, sich unentgeltlich der Kranken in den Familien anzunehmen und legte am 24.5.1844 den Grundstein für den Bau eines Waisenhauses in Telgte „up de Hülle“, dem späteren St. Rochus-Hospital. Aus ihrem Dienst für die Kranken heraus wuchs in einigen der Frauen der Wunsch, gemeinsam als Ordensfrauen zu leben. Am 2. Juli 1844, so wird in der Chronik unserer Ordensgemeinschaft berichtet, nahm Pater Christoph Bernsmeyer Frau Rosa Cramer aus Ahlen als erste dieser Frauen in das Noviziat – die Zeit der Einübung in das Ordensleben – auf. Dieses Datum gilt als Gründungstag unserer Ordensgemneinschaft der Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz. In der Folgezeit erarbeitete Pater Christoph Lebensregeln für „seine Gemeinschaft“, die am 13.10.1847 vom Provinzialminister der Franziskaner bestätigt wurden.

Unsere Ordensgemeinschaft erfreute sich großen Zuwachses. Schon 1848 reisten während einer Typhusepidemie vier Schwestern nach Schlesien. Im gleichen Jahr wurden das St. Rochus-Hospital in Telgte und die erste Niederlassung in Freckenhorst gegründet. Auf Wunsch des Bischofes verlegte unsere Gemeinschaft am 19.10.1853 das Mutterhaus von Telgte nach Münster, St. Mauritz und ein halbes Jahr später begannen wir mit dem Bau des St. Franziskus-Hospitals. Schaut man auf die Entwicklung und Ausbreitung unserer Gemeinschaft in den zurückliegenden 174 Jahren, so kann man den Eindruck gewinnen , das innere und äußere Krisen  als Chancen zu Veränderungen und Neugründungen genutzt werden konnten. Unsere internationale Gemeinschaft breitete sich außer in Deutschland auch in Polen, den USA, in Japan und Indien aus und gründete dort bereits eigene Provinzen von denen aus Missionen in weiteren anderen Ländern unterhalten werden. Viele Jahre waren die Schwestern ausgehend von den USA auch in China tätig,  wo sie 1948 verfolgt und ausgewiesen wurden. Nichts destotrotz begannen sie ihre Mission in Japan.

Seit jeher sind wir Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz daran interessiert, entsprechend unseres Charismas „Christi heilende Gegenwart den Menschen zu bringen“ und den Nöten der jeweiligen Zeit und des jeweiligen Landes sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Beispielsweise unterstützten wir personell und finanziell den Aufbau des ersten Hospizes in Deutschland, das Hospiz zum hl. Franziskus in Recklinghausen und wirkten initiierend an der Gründung der Johannes-Hospiz Münster GmbH mit. In Berlin unterhalten wir mit dem Tauwerk e.V. einen ambulanten Hospizdienst für an Aids erkrankte Menschen, der an einem Konvent von drei Schwestern dieser Gemeinschaft angeschlossen ist. Einige Schwestern sind in verschiedenen Niederlassungen überwiegend im seelsorglichen Apostolat tätig, so in der KZ-Gedenkstätte in Esterwegen im Emsland. Bei vielen unbekannt, aber von Bedürftigen geschätzt ist die Elisabeth-Oase in Münster auf dem Gelände des Mutterhauses, die 1994 eröffnet wurde. Hier bieten wir von montags bis freitags in einladenden Räumen ein günstiges Frühstück und Möglichkeiten zum Gespräch an. Damit ist die Elisabeth-Oase schon seit über 20 Jahren ein Ort gelebter franziskanischer Geschwisterlichkeit und Gastfreundschaft.

Dieses und vieles mehr erfüllt uns Schwestern von Münster St. Mauritz mit großer Dankbarkeit. So konnten wir in tiefer innerer Freude unsere Zusammenkunft anlässlich des beginnenden Jubiläumsjahres feiern.  Am festlich gedeckten Kaffeetisch gab es viel zu erzählen: unsere Ordensgeschichte wurde aufgefrischt, aus dem Nähkästchen geplaudert und bekannte Lieder geschmettert. Auf einem nachgebildeten, unbedruckten San-Damiano-Kreuz schrieben wir Schwestern unseren Dank und unsere Bitten. Mit einer feierlichen Vesper – dem Abendlob der Kirche –  gestaltet vom Mutterhauschor, zelebriert vom Spiritual unserer Gemeinschaft, Pater Dr. Dr. Michael Plattig O. Carm. , und dem überreichen der Jubiläumskerze an alle Konvente endete für uns Schwestern ein bewegter Tag. Noch einige weitere Aktionen sind für das Jubiläumsjahr geplant, u.a. eine gemeinsame Wallfahrt zur schmerzhaften Mutter nach Telgte und ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Felix Genn im Juli 2019, zu denen Gäste aus den anderen Provinzen erwartet werden.

27.Juni 2018
Benefizkonzert für das Johannes-Hospiz in Münster

 

Ein Friedenskonzert der besonderen Art, das als Benefizkonzert für das Johannes-Hospiz in Münster stattfand, veranstaltete das Jungen Sinfonieorchesters an der WWU in Münster in unserer Mutterhauskirche am 27. Juni 2018. Das Friedenskonzert fand statt zum 100. Jahrestag des Endes des ersten Weltkrieges 1918. Das Konzert war ein Aufruf gegen das Vergessen und zugleich Mahnung, dass sich derartiges niemals wiederhole. Gespielt wurden das „Adagietto“ von Mahler und „Vier letzte Lieder“ von Strauss sowie die „Sinfonie Nr. 3“ von Vaughan Williams. Die „Pastoral Symphony“ von Vaughan Williams „erzählt vom Krieg, indem sie den Frieden erträumt. Ein Werk, unter dessen idyllischen Klängen die Schrecken des ersten Weltkrieges begraben wurden. “ (Westf. Nachrichten v. 29.6.32018).